Für die Studienrichtungen
Stadtteilbezogenes Projekt

Zielgruppe
:
Hauptschüler, Altersgruppe von 12 - 16 Jahren

Stadtteil Bremen-Nord:
ca. 70.000 Einwohner,
ca. 3.000 Schüler in der Altersgruppe 12-16 Jahre


Kursinhalte
Malen, Zeichnen, Objekte, Fotografie, Video, SIngen und Tanzen

Downloads:

Prospekt

 

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Bremer Bürgermeisters Jens Böhrnsen
Die Phantasie spielen lassen, sich künstlerisch ausprobieren, gemeinsam mit anderen kreativ sein: Wenn Kinder und Jugendliche - insbesondere aus Migrantenfamilien - solche Angebote vorfinden, ist schon viel gewonnen. Genau hier setzt das Integrationsprojekt "Neue Heimat" der International Academy of Arts an. Bildende Künstler, Designer und Musiker wollen mit Schülerinnen und Schülern aus Bremen-Nord interdisziplinär arbeiten, sie künstlerisch fördern, unentdeckte Talente aufspüren und fördern. Ein tolles Projekt, das jede inhaltliche Unterstützung verdient! Ich begrüße solche kulturellen Bildungsangebote sehr. Soweit es machbar ist, versuchen wir, derartige überzeugende Ansätze in den Stadtteilen auch finanziell mit zu tragen. In Zeiten äußerst knapper öffentlicher Kassen ist hier natürlich auch die Unterstützung durch bürgerschaftliches Engagement gefragt.
Ich bin sicher, dass dieses Integrationsprojekt bei den Kindern und Jugendlichen großen Zuspruch findet und allen Beteiligten viel Freude machen wird.

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Das Problem:
Fast ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bremen-Nord kommt aus Migrantenfamilien. Für sie ist es schwerer als für ihre Altersgenossen ohne Migrationshintergrund, ihre Talente zu entfalten. Sie benötigen dazu besondere Unterstützung, Ermutigung und ein Gemeinwesen, das mit kultureller und sozialer Vielfalt zum Vorteil Aller umzugehen weiß.
Viele "Kids" leiden unter den veränderten Umständen in ihrer NEUEN HEIMAT, entweder arbeiten beide Eltern, oder sie sind arbeitslos und vor allem die Mütter sprechen meistens kein deutsch.
Da es an kreativen Angeboten fehlt, die das Interesse der Kinder und Jugendlichen wecken, chatten sie im Internet und/oder sehen fern. Diese Tätigkeiten fördern kaum eine positive Haltung zur Gesellschaft und erschweren das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.
Im Gegenteil: die Kriminalität nimmt zu und allzu leicht übernehmen die "Kids" radikales Gedankengut. Gerade Jüngere sind dabei im Visier der Rechten, in Bremen-Nord ein besonderes Problem.
Volkshochschulen und Freizeitheime können nicht wie das geplante stadtteilbezogene Projekt "Neue Heimat" flexibel und unbürokratisch reagieren, die Angebote sind zu starr und unkreativ, da Equipment und fachliche Anleiter in dem Bereich Kunst und Musik fehlen. Lehrer an den allgemein bildenden Schulen engagieren sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, haben in den Teilgebieten Kunst und Musik einen anderen Ausbildungsschwerpunkt. Auch fehlt ihnen das fächerübergreifende Equipment, stehen ihnen so gut wie keine finanziellen Mittel zur Verfügung und gute Projekte werden immer wieder eingestellt.


Die Lösung:
Mit Fantasie und Kreativität die Integration unterstützen und die Lernfähigkeit, die vor allem Kinder aus Zuwandererfamilien zu Hause selten erfahren, fördern. Prävention gegen Kriminalität und "Nullbock-Mentalität" und als gute Vorbereitung zu einer Berufswahl, die ihren Möglichkeiten entspricht.
Es ist erwiesen, dass fantasievolle, kreative Menschen wesentlich mehr Aufstiegschancen und ein höheres Selbstwertgefühl haben.


 


Die Umsetzung erfolgt durch ausgebildete, studierte bildende Künstler/Designer und Musiker mit pädagogischer Eignung und Erfahrung. Sie arbeiten spartenübergreifend mit den Jugendlichen, die in Gruppen unterschiedlicher künstlerischer Disziplinen ihren Neigungen nachgehen.

Unsere Ziele/Visionen:

Eine nachhaltige Integrationspolitik braucht Kunst und Kultur. Kunst und Kultur, soziale Verantwortung sind ebenso wichtig wie Essen und Trinken. Kultur stiftet Identität, gibt uns Wurzeln, Kunst verleiht uns "Flügel".

Ziel ist, allen Jugendlichen in dieser Altersgruppe die Beteiligung an diesen und anderen künstlerisch kreativen Angeboten zu ermöglichen und das Modell auch auf ganz Bremen und darüber hinaus zu positionieren.

Das Besondere des Projektes "Neue Heimat"
Ein Künstlerlehrer arbeitet mit 10 Schülern. Es besteht ständig Kontakt zwischen den einzelnen Gruppen.
Interdisziplinäres Arbeiten wird nicht nur gefördert, sondern ist Programm. Kinder unterschiedlichster Herkunft werden zusammengeführt, ohne Konkurrenzverhalten, Mobbing und Diskriminierung, um miteinander etwas zu schaffen. Dabei wird soziale und kulturelle Kompetenz vermittelt.

Patenschaften
Ein Unternehmen (Pate) fordert von seinen Patenkindern Leistungen ein. Auf dem Betriebsfest, der Jahreshauptversammlung kann die Musikgruppe musizieren, die Fotogruppe kann den Jahreskalender gestalten, um nur 2 Beispiele zu nennen. Viele Möglichkeiten zum gegenseitigen Nutzen sind denkbar.
Einmal im Jahr werden alle Gruppenergebnisse in einem Großereignis (Theater, Musical, Spektakel) zusammengefasst. Hier werden die Paten genannt und in besonderer Weise gewürdigt.

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